Martin Brügger

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So bin ich: vernetzt, pragmatisch, engagiert, erfahren, unbequem – und vielseitig. Ich setze mich ein für Natur, Verkehr, Energie, Bildung, Kultur, Arbeitsmarkt, Sozialwesen, Sicherheit und Sport.

Ing. HTL Volkswirtschaftsdirektion Kt. Zürich, 1959, Brugg

  • Gut vernetzt rot-grün-pragmatisch, energievoll, engagiert erfahren..
    als vielseitig, unbequemer SP-Politiker will ich nach Bern!
  • Arbeitnehmer dürfen nicht zum Spielball von Multis werden und Wasserkraftwerke nicht ins Ausland verschachert werden
  • Themen: Bildung, Kultur Natur, Umwelt/ Wasser/ Luft/ Wald/ Raumplanung, Verkehr, Energie, Gesundheit, Werkplatz, Arbeitsmarkt (50+), Sicherheit…
  • Kenne den Aargau von Ost bis West vom Fricktal bis Sins
  • Arbeitserfahrung in 12 Ländern der Welt
  • Schätze CH-Bildung/Forschung bis zur Berufslehre
  • Hobbys: Natur, Kultur, Sport (OL/Laufsport)

ProNatura, Birdlife, diverse Natur- und Vogelschutzvereine, Pfadfinderbund, Kulturhäuser Odeon Brugg und Künstlerhaus Boswil, Aargauer Jugend- Synphonie-Orchester

Grossrat und Einwohnerrat Brugg 

Co-Fraktionspräsident Einwohnerrat Brugg, SEV-Gewerkschaft des Verkehrspersonals, ALV Aargauischer Lehrerinnen- und Lehrerverband, Tagesfamilienverein Region Brugg

Artikle im links.ag vom 27.3.19

Kämpfen für den Zivildienst!

Der Bundesrat will „abschrecken“, und der Präsident der Offiziersgesellschaft behauptet, der Zivildienst sei zu attraktiv.
Bis die Schweiz einen Zivildienst eingeführt hat, dauerte es sehr lange. Erst 1996 wurde das Zivildienstgesetz in Kraft gesetzt. Bis dahin wurden junge Menschen kriminalisiert, wenn sie den Militärdienst verweigerten. Sie hatten keine Alternative. Jährlich mussten deswegen mehrere hundert mehrmonatige Gefängnisstrafen abgesessen werden – ein Irrsinn. Jahrzehntelang wurde die Einführung eines Zivildienstes (analog zum Ausland) gefordert.
Heute können junge Menschen zu Gunsten Kranker, Betagter, Behinderter, Naturschutz oder Bergbauern Zivildienst leisten. Mit Gewissensprüfungen und der Anerkennung von Einsatzbetrieben wurde die Einführung von zwei Kommissionen begleitet. Einsätze dürfen reguläre Arbeitsplätze und das Gewerbe nicht konkurrenzieren. Nach der Einführung wurden Vollzug, Gesetz und Verordnung revidiert, und die Kommissionen inklusive Gewissensprüfung konnten abgeschafft werden. Der Zivildienst ist heute etabliert und effizient organisiert.
Man führe sich vor Augen: Für das Leisten des Zivildienstes müssen Schweizer Bürgerrecht, und Diensttauglichkeit vorliegen, und es muss 1,5 Mal länger Zivildienst geleistet werden als Militärdienst. Armeeangehörige werden im bestimmten Alter aus der Militärpflicht entlassen, selbst wenn die Dienstzeit nicht erfüllt ist. Zivis müssen ihren Dienst bis zum letzten Tag vollumfänglich leisten.
Es ist anmassend, wenn Funktionäre oder Politiker behaupten, „Zivis“ seien „Drückeberger“ – das Gegenteil ist der Fall. Ich habe Zivis als sehr engagierte, gewissenhafte Menschen kennengelernt. Wer bereit ist, 1,5 Mal länger Dienst in einem Behindertenheim zu leisten, eine Trockenmauer im Wallis zu sanieren oder einen Bergbauern zu unterstützen, leistet einen harten Einsatz. Politiker und Militärstrategen sollten, statt Zivis gegen Militärdienstleistende auszuspielen, überlegen, ob im Militärbetrieb Lerninhalte (auch für den Zivilnutzen) genügend interessant gestaltet sind und ob mit jungen Menschen im Militär umsichtig und gut umgegangen wird. Die medizinische Befreiungsquote („blauer Weg“), ist je nach Kanton unterschiedlich, aber sehr hoch - das gibt zu denken. Wäre es nicht kreativer, eine gute Form einer „Dienstpflicht für alle“ (zu Gunsten der Gesellschaft) zu entwickeln, statt den Zivildienst schlecht zu reden? Zivis leisten einen engagierten Dienst für die Allgemeinheit. Statt schnoddrige Kritik verdienen sie Respekt!

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