Stellenabbau im grossen Stil

Die SP Aargau verurteilt den weiteren Stellenabbau im grossen Stil bei Novartis. Bis 2022 sollen weitere 2’150 Stellen schweizweit abgebaut werden, u. a. auch im Aargau.

Die heutige Bekanntgabe über den Abbau von rund 2’150 Arbeitsplätzen bei Novartis in der Schweiz bedeutet einen weiteren Tiefschlag für den Wirtschaftsstandort Aargau. Wiederholt streicht ein profitables Unternehmen Stellen zur weiteren Gewinnmaximierung. Für die SP Aargau ist klar, dass dieser Abbau so weit es geht verhindert werden muss. Eine Anpassung der Produktion sowie der Abbau von Dienstleistungstätigkeiten bei einem profitablen Unternehmen ist für uns nicht hinnehmbar.

In der Pflicht steht jetzt Novartis, der Regierungsrat und die Gewerkschaften. Sie müssen gemeinsam eine sozialverträgliche und faire Lösung finden. Betroffene Mitarbeitende brauchen einen grosszügigen Sozialplan von Novartis und Unterstützung seitens des Kantons im Rahmen der Dienstleistungen der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV).

Novartis hat Anschluss verpasst

Die SP Aargau ist überaus beunruhigt über aber das Ausmass des jetzt angekündigten Stellenabbaus. Dieser trifft nicht nur die Produktion, sondern auch Unternehmensdienstleistungen. Die Veränderungen der Rahmenbedingungen zeichnen sich bereits seit einiger Zeit ab. Novartis hat den Zeitpunkt verpasst, die Rahmenbedingungen anzupassen, und nutzt nun diese Möglichkeit zum Stellenabbau und zur Verlagerung ins kostengünstigere Ausland.

Die beschäftigten Novartis Mitarbeitenden sind die nächsten Opfer einer Reihe von Abbaumassnahmen, ausgelöst durch eine falsche Industriepolitik. Die Kosten tragen letztendlich wieder die langjährigen treuen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, damit die Profitmaximierung weiter vorangetrieben wird. Die SP Kanton Aargau fordert ein weiteres Mal von der Politik, endlich Massnahmen zur Sicherung des Produktionsstandorts Aargau zu ergreifen, die soziale Verantwortung zu übernehmen und Mitarbeitende zu stärken und zu sichern.

Die SP Aargau unterstützt die Bestrebungen der Mitarbeitenden und Gewerkschaften, in der Konsultationsphase den Verzicht auf den Stellenabbau zu erreichen.

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