Axpo-Vertretung: Unverständlicher Entscheid des Regierungsrats

Die SP Aargau ist empört über den Entscheid des Regierungsrats, SVP-Grossrat Martin Keller als Vertreter des Kantons Aargau für den Verwaltungsrat der Axpo vorzuschlagen. Es scheint so, als wolle der Regierungsrat weder die Klimaziele erfüllen noch die Energiewende umsetzen. «Ein Mitglied einer
Partei, die als einzige die kantonale Energiestrategie energieAARGAU abgelehnt hat, die den Klimawandel leugnet, die sich gegen die Energiewende stellt und an der Atomenergie festhalten will, ist keine glaubwürdige Vertretung unseres Kantons», hält Parteipräsidentin Gabriela Suter fest.

Der Energiekanton Aargau zeichnet sich dadurch aus, dass er zukunftsgerichtet ist und neue Technologien fördert, nicht an veralteten festhält. Der Kanton Aargau hält direkt und indirekt 28% der Axpo-Aktien. Wenn die Axpo mithelfen soll, die Energiewende umzusetzen, braucht es im Verwaltungsrat Personen, die den Stromkonzern strategisch auf erneuerbare Energien ausrichten.

Die SP Aargau fordert den Regierungsrat auf, seine Empfehlung zurückzunehmen und eine Vertretung für den Axpo-Verwaltungsrat vorzuschlagen, die sich klar zur Energiewende bekennt und die Abkehr vom Atomstrom unterstützt.

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