Postulat der SP-Fraktion (Sprecher Max Chopard-Acklin, Obersiggenthal) vom 18. Juni 2019 betreffend Arbeitsplatzpotenziale der einheimischen Wirtschaft bei konsequenter Umsetzung der Energiestrategie 2050

Text

Der Aargauer Regierungsrat wird eingeladen, eine Wirtschafts- und Technologie-Analyse durchzu-führen und darüber zu berichten, wie gross die Arbeitsplatzpotenziale für die einheimischen Indust-rie- und Gewerbebetriebe sind, wenn der Kanton Aargau die vorgesehenen Ziele gemäss eidgenös-sischer und kantonaler Energiestrategie konsequent umsetzt.

Begründung

Der Werkplatz Schweiz befindet sich im Umbruch. Der Aargau ist als Industriekanton im besonderen Masse davon betroffen. Auf der anderen Seite bieten die global, national und kantonal gesetzten Ziele zur Senkung des CO2 Ausstosses sowie die Umsetzung der Energiestrategie 2050 neue Chan-cen, die es zu erkennen gilt. Gefragt sind innovative Produkte und Lösungsansätze sowie Rahmen-bedingungen, die Investitionen in die Energieeffizienz, die Gebäudedämmung, die erneuerbare Wärme sowie den Zubau im Bereich der einheimischen erneuerbaren Energien begünstigen.
Es stellen sich Fragen folgender Art: Wie gross kann der Wachstumsschub und das Arbeitsplatzpo-tenzial für das Gewerbe und die Industrie des Aargauer Wirtschaft sein, wenn Kanton, Gemeinden und Private den im Pariser Abkommen vorgezeichneten CO2-Absenk-Pfad schnell und konsequent umsetzen würden?
Wie gross wäre das zusätzliche Wachstumspotenzial, wenn der Kanton Aargau in der Schweiz in diesem Bereich eine Führungsposition einnehmen würde?
Was kann die öffentliche Hand unternehmen, damit die Wirtschaft im Kanton Aargau von den Umset-zungszielen der Energiestrategie nachhaltig profitieren kann?
Der Regierungsrat ist eingeladen, diesen Fragestellungen nachzugehen und in einem Bericht die möglichen Potenziale und Massnahmen aufzuzeigen.

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