Notwendig und zielführend

Dass die Anzahl der Schülerinnen und Schüler bei unveränderter Maturitätsquote in den nächsten Jahren steigt, ist unbestritten. Die SP ist erfreut, dass der Regierungsrat darauf konsequent reagiert und in die Zukunft investieren will.

Ebenfalls klar ist, dass die basellandschaftlichen Gymnasien mittelfristig keine Schülerinnen und Schüler aus dem Fricktal mehr aufnehmen können. Die SP begrüsst deshalb, dass der Regierungsrat jetzt aktiv wird und die Realisierung von zwei neuen Kantonsschulen an die Hand nimmt.

Zielführende Strategie
Die strategische Auslegeordnung und die Leitsätze im aktuellen Planungsbericht sind zielführend. Es ist sinnvoll, dass der Regierungsrat die Kapazitäten an den bestehenden Schulen ausbauen will – und dass dies nicht mit Mietlösungen geschehen soll, sondern in Infrastrukturen, die dem Kanton gehören.

Richtige Standorte auswählen
Die beiden neuen Schulstandorte Fricktal und Brugg-Lenzburg sind nachvollziehbar. Der Aufbau neuer Kapazitäten im Fricktal ist schlichtweg notwendig, und ein neuer Standort zwischen Baden und Aargau mit guter Verkehrsanbindung ist sinnvoll. Die SP erwartet, dass sich der Regierungsrat bei der Auswahl der Standorte nicht von regionalen Befindlichkeiten leiten lässt, sondern auf einen gut erschlossenen Ort für den Fuss-, Velo- und den öffentlichen Verkehr achtet.

Investition in die Zukunft
Es braucht in den nächsten 25 Jahren mehr als 100 zusätzliche Abteilungen an den Gymnasien. Der Kanton ist gefordert, weil er unter hohem Zeitdruck steht. Die SP unterstützt das geplante Vorhaben, denn es ist eine wichtige und notwendige Investition in die Zukunft.

Medienkontakt
Simona Brizzi, Grossrätin SP, Mitglied Kommission BKS, 079 481 06 27

Alle anzeigen
Menü schließen