Interpellation Werner Erni, Möhlin (Sprecher), und Gabi Lauper Richner, Niederlenz, vom 3. März 2020 betreffend Klimaanlagen in büroähnlichen Räumen in Kantonsgebäuden

Text und Begründung:
Klimaanlagen in Gebäuden werden immer häufiger auch in Büroumgebungen eingesetzt, und zwar nicht, weil sie betriebsnotwendig sind, sondern aus Komfortgründen. In Neubauten erfolgt die Raum-kühlung häufig mittels Erdsonden, in bestehenden Gebäuden werden hingegen oft Einzelraum-Kli-mageräte eingesetzt. Diese elektrisch betriebenen Klimageräte belasten die Energieversorgung zu-sätzlich.

Wir bitten den Regierungsrat, uns dazu folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie viele solcher Einzelraum-Klimageräte sind in büroähnlichen Räumen in Kantonsgebäuden in Betrieb und in welchen Gebäuden?
  2. Wurden diese nachträglich eingebaut oder gleichzeitig mit der Erstellung des Gebäudes?
  3. Bei nachträglichem Einbau: Was sind die Kriterien, damit diese Nachrüstung bewilligt wird?
  4. An wie vielen Tagen sind diese in Betrieb (Rückblick auf die letzten 5 Jahre)?
  5. Wie gross ist der zusätzliche Energiebedarf für diese Klimageräte?
  6. Der Energiebedarf dieser Geräte steigt in der Regel mit der Sonneneinstrahlung. Wie viele davon werden mit PV-Energie betrieben?
  7. Wurde vorgängig geprüft, ob es möglich wäre die Räume anstelle von Klimaanlagen durch bessere Beschattung und Nachtlüftungskonzepten ausreichend zu kühlen?
  8. Sind überall Klimageräte mit Energieeffizienzlabel A im Einsatz?
  9. Kühlgeräte enthalten umweltschädigende Stoffe. Werden diese fachgerecht entsorgt?

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