Endlich wettbewerbsfähige Löhne für unsere Lehrpersonen

Die SP Kanton Aargau begrüsst die Revision des Lohnsystems für Lehrpersonen. Das Projekt ARCUS schafft dringend nötige Verbesserungen, ohne den Bogen zu überspannen. 

Bildung ist unser höchstes Gut. Diese gibt es aber nicht mit Nullrunden und Sparmassnahmen. Seit Jahren warnt die SP vor der Abwanderung von Lehrpersonen in andere Kantone, weil der Aargau immer mehr an Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität verliert. Der Arbeitsweg alleine ist schon lange kein Argument mehr, um im eigenen Kanton unterrichten zu wollen. 

Zeitgemässes Lohnsystem 

Die SP spricht sich klar für die Lohnrevision der Lehrpersonen aus und dankt dem Regierungsrat für die Ausarbeitung dieser wichtigen Vorlage. Das Projekt ARCUS schafft ein Lohnsystem, das der heutigen Zeit angepasst ist und Rücksicht nimmt auf die Berufs- und Lebenserfahrung beim Eintritt oder beim Antritt einer bestimmten Funktion im Schuldienst. Die SP ist überzeugt davon, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung ist und dass wieder mehr Abgänger*innen der pädagogischen Hochschule den Weg in eine Aargauer Schulstube finden werden. Der Bogen wird mit ARCUS nicht überspannt – er lässt die Schule gewinnen, und damit unsere Jugend. 

Dringender Handlungsbedarf 

Der Mangel an Lehrpersonen und qualitativ gut ausgebildetem Schulleitungspersonal ist eklatant. Es wird jedes Jahr schwieriger, die Stellen mit qualifizierten Personen zu besetzen. Diese Entwicklung beobachtet die SP mit grosser Sorge. Sie erachtet deshalb die Revision des Lohnsystem als dringend angezeigt. Diese ist ein zentrales Mittel, um der schwierigen Stellensituation im Aargau entgegenzuwirken. Die Anpassung der Lehrer*innenlöhne an das Lohnniveau der umliegenden Kantone muss so schnell wie möglich umgesetzt werden. Eine Verschiebung oder gar Ablehnung der Lohnrevision im Grossen Rat wäre für die Aargauer Schule fatal und kommt für die SP nicht in Frage. 

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