SP befürwortet Massnahmepaket

Die SP Aargau befürwortet das Massnahmenpaket „Bewältigung Waldschäden durch Borkenkäfer, Trockenheit, Eschenwelke und Sturmereignisse 2020“ in allen Punkten. Es ist unbestritten, dass der Klimawandel den Wald beeinflusst. Durch hohe Temperaturen und Trockenheit schaden unseren Wäldern. Deshalb braucht es ein Massnahmenpaket. Dies unterstützt auch SP Grossrat Martin Brügger: «Die veränderten Bedingungen erfordern angepasste Massnahmen in der Waldbewirtschaftung. Ein guter Zustand des Waldes ist für zukünftige Generationen essenziell.» 

Holzerträge reichen nicht aus für die Massnahmen 

Es ist wichtig und richtig, dass Waldbesitzer*innen finanziell entschädigt werden. Leider lassen sich die Massnahmen nicht durch die Holzerträge finanzieren. Der gesunkene Holzpreis lässt dies nicht zu. Damit die Waldbesitzer*innen zukünftig die Pflege ihres Waldes sicherstellen können, müssen sie entsprechend entschädigt werden. Nur durch das Massnahmepaket können die wichtigen Funktionen des Waldes sichergestellt werden. Martin Brügger meint dazu: «Der Wald ist nicht nur ein Holzlieferant. Auch im Zusammenhang mit unserer Luft, dem Trinkwasser und der Naherholung erfüllt der Wald wichtige Aufgaben.»  

Heimisches Holz soll gefördert werden 

Auch die Förderung der Verwendung von heimischem Holze ist erfreulich. Der Kanton kann hier eine Vorreiter- und Vorbildrolle einnehmen. Zum einen müssen Architekten und Bauverantwortliche vorzeitig und besser über den Einsatz von Holz als Baustoff informiert werden, zum anderen soll aber auch der Staat ein besserer «Holznutzer» werden. Zentral ist dabei immer die Herkunft des Holzes, dies muss immer aus der Region stammen.  

Weiterbildungen essenziell 

Entscheidend für den Erfolg der Massnahmen hat auch die Weiterbildung bei den Forstbetrieben. Der Kanton muss seine Führungsaufgaben in allen einzelnen Forstbetrieben wahrnehmen. Es darf nicht sein, dass die Umsetzung schlussendlich an der Willkür einzelner Forstbetriebsleiter*innen abhängt. Neben den Forstbetriebsleiter*innen muss das gesamte Personal weitergebildet werden. Dem kann Martin Brügger nur zustimmen: «Es wichtig, dass für das gesamte Person, die Klimaerwärmung und deren Auswüchse auf die Natur und die Zukunft des Waldes klar wird.» 

Die SP Aargau stimmt aus diesen Gründen dem Verpflichtungskredit über 9,6 Millionen Franken über vier Jahre zu. 

Link zur Vernehmlassungsantwort

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