Innere Sicherheit braucht Resilienz – Polizei stärken, Prävention ausbauen

Innere Sicherheit braucht Resilienz – Polizei stärken, Prävention ausbauen

Die SP Aargau nimmt die an der Medienkonferenz der Polizei präsentierten Zahlen mit Ernsthaftigkeit zur Kenntnis. Die Entwicklung bei Einbrüchen und Gewaltdelikten zeigt deutlich: Innere Sicherheit ist kein Selbstläufer. Sie ist eine zentrale Voraussetzung für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Stabilität.

Prävention und Bekämpfung organisierter Kriminalität

Die SP Aargau unterstützt den Fokus der Polizei auf die Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Gerade bei der sogenannten Strukturkriminalität ist jedoch klar: «Es braucht Aufklärung und saubere Verfahren, damit Klarheit ins Dunkle kommt», so Luzia Capanni, Grossrätin SP Aargau. Ausserdem braucht es interdisziplinäre Zusammenarbeit und Prävention. Repression allein reicht nicht aus.

Polizei im Aargau strukturell unterdotiert

Besorgniserregend ist der interkantonale Vergleich der personellen Ressourcen. Der Aargau verfügt über das kleinste Polizeicorps:

          1 Polizistin bzw. 1 Polizist auf rund 650 Einwohner:innen

          umliegende Kantone: ca. 1/600

          gesamtschweizerischer Durchschnitt: 1/470

Diese Zahlen machen deutlich, dass die Aargauer Polizei seit Jahren unter strukturellem Druck steht. Lucia Engeli, Grossrätin und SP Aargau Co-Präsidentin, betont: «Wer mehr Sicherheit fordert, muss auch bereit sein, die dafür notwendigen Mittel bereitzustellen.»

Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe

Die SP Aargau fordert eine offene Diskussion über die Solidarität unter den Kantonen. Grossanlässe von internationaler Bedeutung zeigen exemplarisch, dass einzelne Kantone überproportional zur Sicherheit der gesamten Schweiz beitragen. Innere Sicherheit darf nicht auf dem Rücken einzelner Kantone ausgetragen werden.

Verantwortungsvoll handeln

Die SP Aargau erwartet, dass die laufenden Vernehmlassungen und Übergaben genutzt werden, um die Sicherheitsstrukturen nachhaltig zu stärken. Dazu gehören realistische Personalbestände bei der Polizei, Investitionen in Prävention und Jugendpolitik und eine koordinierte Sicherheitspolitik über Kantons- und Landesgrenzen hinweg.

Sicherheit stärkt die Demokratie – aber nur, wenn sie sozial, solidarisch und vorausschauend gestaltet wird. Das muss in der Politik konsequent umgesetzt werden.

 

Ansprechpartner:innen zu diesem Thema

Luzia Capanni

Luzia Capanni

Grossrätin Brugg

Lucia Engeli

Lucia Engeli

Grossrätin Aarau

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